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Gedankenskala

Gib Hinweise, damit dein Team den geheimen Punkt auf dem Spektrum errät!

4–12 Spieler

Spielregeln

Ziel

Errate, wo der geheime Punkt auf dem Spektrum zwischen zwei Gegensätzen liegt.

Hinweisgeber

Jede Runde gibt ein Spieler einen Hinweis. Nur er sieht den Zielpunkt auf dem Spektrum.

Raten

Alle anderen Spieler platzieren ihren Tipp auf dem Spektrum (0-100).

Punkte

Je näher am Ziel, desto mehr Punkte: Volltreffer (±5) = 4, nah (±15) = 3, gut (±25) = 2, ok (±40) = 1.

Gewinner

Nach allen Runden gewinnt der Spieler mit den meisten Punkten.

Strategie & Tipps

Gib als Hinweisgeber keine Extreme an, sondern Abstufungen. Wenn das Ziel bei achtzig Prozent heiß liegt, ist Feuer ein schlechter Hinweis — er zeigt nur nach ganz rechts. Besser ist etwas, das eindeutig heiß, aber erkennbar nicht das Heißeste ist.

Denke an die Gruppe, nicht an dich. Der beste Hinweis ist nicht der, der für dich am präzisesten ist, sondern der, bei dem die Runde am wenigsten auseinanderliegt. Ein Begriff, den alle ähnlich einordnen, schlägt einen persönlich perfekten.

Als ratendes Team: Redet über die Skala, nicht über den Begriff. Die Frage ist nie, was das Wort bedeutet, sondern wo es zwischen den beiden Polen liegt. Wer diskutiert, ob etwas teuer ist, kommt weiter als wer diskutiert, was es ist.

Varianten

Ohne Teams

Alle raten gemeinsam gegen eine Zielpunktzahl. Nimmt den Wettbewerb heraus und macht die Diskussion offener.

Eigene Skalen

Die Gegensatzpaare werden von der Runde selbst erfunden. Funktioniert erstaunlich gut und wird schnell sehr persönlich.

Ein Wort

Der Hinweis darf aus genau einem Wort bestehen. Deutlich schwerer und oft lustiger.

So funktioniert's

1. Spiel erstellen

Klicke auf „Spiel erstellen“ und erhalte einen 6-stelligen Code.

2. Code teilen

Teile den Code mit deinen Freunden – per WhatsApp, Telegram oder einfach mündlich.

3. Sofort spielen

Deine Mitspieler geben den Code ein und ihr spielt sofort los. Kein Login nötig!

Herkunft

Das Spielprinzip der verdeckten Skala wurde 2019 von Wolfgang Warsch, Alex Hague und Justin Vickers als Partyspiel veröffentlicht und traf einen Nerv, weil es ohne Wissen auskommt — nur Einschätzung zählt.

Psychologisch ist es ein Experiment über geteilte Bezugsrahmen: Es misst, wie ähnlich zwei Menschen dieselben Begriffe auf einer Skala verorten. Genau deshalb spielt es sich mit vertrauten Menschen völlig anders als mit Fremden.

Häufige Fragen

Wie funktioniert die Skala?

Zwischen zwei Gegensätzen liegt ein verstecktes Ziel. Der Hinweisgeber sieht es, sein Team nicht, und muss es mit einem Begriff beschreiben.

Wie viele Spieler brauche ich?

Vier bis zwölf. Ab sechs wird die Diskussion am ergiebigsten.

Braucht man Allgemeinwissen?

Nein, überhaupt nicht. Es geht ausschließlich um Einschätzung — deshalb spielen Kinder und Erwachsene hier auf Augenhöhe.

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