Geheimwörter
Zwei Teams, ein Geheimdienstchef gibt Hinweise – findet eure Agenten!
Spielregeln
Ziel
Dein Team muss alle eigenen Agenten (farbige Karten) finden, bevor das andere Team seine findet.
Teams & Rollen
Zwei Teams (Rot & Blau). Jedes Team hat einen Geheimdienstchef (sieht alle Farben) und Ermittler (sehen nur aufgedeckte Karten).
Hinweis geben
Der Geheimdienstchef gibt EIN Wort und eine Zahl als Hinweis. Das Wort beschreibt seine Karten, die Zahl sagt wie viele Karten gemeint sind.
Raten
Die Ermittler decken Karten auf. Richtige Farbe = weiter raten. Falsche Farbe oder neutral = Zug vorbei.
Attentäter
Eine Karte ist der Attentäter (schwarz). Wer diese aufdeckt, verliert sofort!
Strategie & Tipps
Als Hinweisgeber ist die Zahl wichtiger als das Wort. Ein Hinweis für zwei sichere Begriffe ist fast immer besser als einer für vier wacklige. Wer zu ehrgeizig verknüpft, schickt sein Team in den Begriff des Gegners — oder schlimmer.
Denke vom gefährlichen Begriff her rückwärts. Bevor du einen Hinweis gibst, prüfe, welcher gegnerische oder neutrale Begriff ebenfalls dazu passen könnte. Die meisten verlorenen Partien entstehen nicht durch schlechte Hinweise, sondern durch übersehene Nebenbedeutungen.
Als ratendes Team: Sprecht die Begriffe laut aus, bevor ihr tippt. Beim Aussprechen fallen Verbindungen auf, die beim stillen Lesen untergehen. Und ihr habt immer einen Tipp mehr als die Zahl sagt — hebt ihn für einen Begriff aus einer früheren Runde auf.
Varianten
Zu zweit kooperativ
Beide spielen gemeinsam gegen eine feste Rundenzahl. Der Zeitdruck ersetzt den Gegner.
Nur Einzelhinweise
Jeder Hinweis gilt für genau einen Begriff. Langsamer, aber fast fehlerfrei — gut für den Einstieg.
Bilder statt Wörter
Das Gitter besteht aus Bildern. Die Assoziationen werden freier und unvorhersehbarer.
So funktioniert's
1. Spiel erstellen
Klicke auf „Spiel erstellen“ und erhalte einen 6-stelligen Code.
2. Code teilen
Teile den Code mit deinen Freunden – per WhatsApp, Telegram oder einfach mündlich.
3. Sofort spielen
Deine Mitspieler geben den Code ein und ihr spielt sofort los. Kein Login nötig!
Herkunft
Das Spielprinzip mit dem Wortgitter und den geheimen Zugehörigkeiten wurde 2015 von Vlaada Chvátil veröffentlicht und gewann 2016 den Kritikerpreis Spiel des Jahres. Es kommt mit einer einzigen Regel aus, die sich in einem Satz erklären lässt.
Der Reiz liegt in der Asymmetrie der Sprache: Ein einzelnes Wort trägt viele Assoziationen, und der Hinweisgeber muss vorhersagen, welche davon seine Gruppe teilt. Damit ist es weniger ein Wortspiel als ein Modell fremden Denkens.
Häufige Fragen
Wie viele Spieler brauche ich?
Vier bis acht, in zwei Teams. Je Team gibt eine Person die Hinweise, der Rest rät.
Was passiert beim gefährlichen Begriff?
Wer ihn tippt, verliert die Partie sofort für sein Team. Genau deshalb ist vorsichtiges Hinweisgeben oft die bessere Wahl.
Darf der Hinweis ein Wort aus dem Gitter sein?
Nein. Der Hinweis muss ein Wort sein, das nicht sichtbar auf dem Feld liegt.
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