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Wer bin ich?

Erratet, welche Person oder Figur ihr seid, indem ihr Ja/Nein-Fragen stellt!

2–8 Spieler

Spielregeln

Rollen

Ein Spieler ist der Ratende, ein anderer wählt ein geheimes Wort (Person, Figur, Ding). Die anderen schauen zu.

Fragen

Der Ratende stellt Ja/Nein-Fragen, um herauszufinden, wer oder was er ist.

Raten

Jederzeit kann der Ratende einen direkten Rateversuch machen.

Punkte

Richtiges Raten: 10 Punkte + Bonus für weniger Fragen. Aufgeben: 5 Punkte für den Wähler.

Runden

Jeder Spieler ist einmal Ratender. Am Ende gewinnt, wer die meisten Punkte hat.

Strategie & Tipps

Frage zuerst nach den großen Kategorien. Lebend oder verstorben, real oder erfunden, Mensch oder nicht — drei solche Fragen halbieren den Raum jeweils und bringen dich schneller ans Ziel als jede kluge Detailfrage am Anfang.

Formuliere Fragen so, dass ein Ja dich weiterbringt. Frage nicht, ob die Person nicht aus Europa kommt — Verneinungen sind schwer zu verarbeiten und führen bei den Antwortenden zu Fehlern.

Höre auf das Zögern. Ein langsames Ja bedeutet fast immer teilweise. Wenn die Runde bei einer Frage diskutieren muss, liegt die Antwort im Grenzbereich — und genau dort steckt die nützlichste Information.

Varianten

Nur zwanzig Fragen

Ein festes Fragenlimit zwingt zu effizienten Fragen und verhindert Abtasten.

Ein Themengebiet

Alle Begriffe stammen aus einem Bereich. Gut, wenn die Runde ähnliche Interessen hat.

Gleichzeitig

Alle raten parallel ihren eigenen Begriff statt nacheinander. Deutlich schneller, aber unübersichtlicher.

So funktioniert's

1. Spiel erstellen

Klicke auf „Spiel erstellen“ und erhalte einen 6-stelligen Code.

2. Code teilen

Teile den Code mit deinen Freunden – per WhatsApp, Telegram oder einfach mündlich.

3. Sofort spielen

Deine Mitspieler geben den Code ein und ihr spielt sofort los. Kein Login nötig!

Herkunft

Das Spiel mit dem Zettel an der Stirn ist als Gesellschaftsspiel seit dem frühen 20. Jahrhundert belegt und kam ohne jedes Material aus. Bekannt wurde es im englischen Sprachraum unter dem Namen Twenty Questions.

Der Kern ist ein Suchproblem: Mit zwanzig Ja-Nein-Fragen lassen sich theoretisch über eine Million Möglichkeiten unterscheiden. Dass es in der Praxis selten gelingt, liegt daran, dass Menschen selten Fragen stellen, die den Raum wirklich halbieren.

Häufige Fragen

Wie läuft eine Runde ab?

Jeder bekommt einen Begriff zugewiesen, den alle außer ihm selbst sehen. Mit Ja-Nein-Fragen findest du heraus, wer oder was du bist.

Wie viele Spieler sind möglich?

Drei bis zehn. Je mehr mitspielen, desto mehr Fragen kommen zusammen — und desto unterhaltsamer wird es.

Darf ich nach Buchstaben fragen?

Das gehört zu den Hausregeln. Üblicherweise nicht, weil es das Spiel vom Raten zum Buchstabieren verschiebt.

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