Zum Inhalt springen

Käsekästchen

Verbinde Punkte, schließe Kästchen – wer hat am Ende die meisten?

2 Spieler

Spielregeln

Ziel

Schließe so viele Kästchen wie möglich, indem du Linien zwischen benachbarten Punkten ziehst.

Spielzug

Klicke auf eine freie Linie zwischen zwei Punkten. Wer die vierte Seite eines Kästchens setzt, bekommt den Punkt und ist nochmal dran.

Gewinner

Wenn alle Linien gesetzt sind, gewinnt wer die meisten Kästchen hat. Bei Gleichstand endet es unentschieden.

Strategie & Tipps

Die ersten Züge sind fast bedeutungslos, das Ende entscheidet alles. Solange kein Kästchen kurz vor dem Schließen steht, ist jeder Strich gleich gut. Interessant wird es, sobald die dritte Linie an einem Kästchen fällt — ab da beginnt das eigentliche Spiel.

Das Spiel gewinnt, wer den Gegner zwingt, die erste lange Kette zu öffnen. Ketten aus drei oder mehr Kästchen fallen immer komplett an den, der sie zuerst betritt. Wer als Letzter einen neutralen Zug übrig hat, bekommt sie alle.

Deshalb die wichtigste Technik: Verzichte am Ende einer Kette bewusst auf die letzten zwei Kästchen. Wer alles einsammelt, muss danach selbst die nächste Kette öffnen. Wer zwei liegen lässt, gibt sie dem Gegner — und bekommt dafür die nächste, größere Kette.

Varianten

Größeres Gitter

Mehr Punkte bedeuten längere Ketten und machen die Paritätsrechnung zum alles entscheidenden Faktor.

Swedish Board

Auf einem Gitter mit ungleichen Seitenlängen verschiebt sich die Parität und bekannte Eröffnungen funktionieren nicht mehr.

Kein Extrazug

Wer ein Kästchen schließt, ist nicht noch einmal dran. Damit verschwindet die Kettentaktik vollständig und das Spiel wird rein zählerisch.

So funktioniert's

1. Spiel erstellen

Klicke auf „Spiel erstellen“ und erhalte einen 6-stelligen Code.

2. Code teilen

Teile den Code mit deinen Freunden – per WhatsApp, Telegram oder einfach mündlich.

3. Sofort spielen

Deine Mitspieler geben den Code ein und ihr spielt sofort los. Kein Login nötig!

Herkunft

Das Spiel wurde 1889 vom französischen Mathematiker Édouard Lucas als La Pipopipette beschrieben, demselben Lucas, auf den auch die Türme von Hanoi zurückgehen.

Was wie ein Kinderspiel aussieht, ist mathematisch tief: Die vollständige Theorie der Kettenlängen und der Paritätsregel füllt Bücher. Elwyn Berlekamp hat ihr eine eigene Monografie gewidmet.

Häufige Fragen

Wer ist nach einem geschlossenen Kästchen am Zug?

Du selbst, noch einmal. Deshalb fallen ganze Ketten in einem einzigen Zug an denselben Spieler.

Warum soll ich absichtlich Kästchen liegen lassen?

Weil du sonst gezwungen bist, die nächste Kette zu eröffnen. Zwei Kästchen zu opfern kostet zwei Punkte und bringt oft fünf oder mehr.

Wer gewinnt?

Wer am Ende mehr Kästchen mit seinem Zeichen versehen hat. Alle Kästchen werden gefüllt, ein Unentschieden ist bei gerader Feldzahl möglich.

Ähnliche Spiele

Mehr von Juergen Koller Software

Entdecke unsere macOS & iOS Apps – von PDF-Suche bis Verschlüsselung.

Zum App Store (öffnet in neuem Tab)